Elektronische Hornhautsysteme von ESim erklärt

Hornhaut entfernen mit den richtigen elektronischen Geräten

Der Frühling ist da und mit ihm die Sonne. Jetzt ist es wieder Zeit für das Freibad, den Strand und der Sandalen. Hat man für den Frühling an seiner Figur gearbeitet, um sich wieder zeigen zu können, wurde etwas wichtiges vergessen. Das wird spätestens beim Hineinschlüpfen in die Sandalen bemerkt: Unschöne Hornhaut hat sich über den Winter gebildet. Nun ist es schnellstens an der Zeit, auch diese zu entfernen. Aber bitte richtig!

Die Hornhaut richtig wegschleifen

Was ist überhaupt Hornhaut?

Hornhaut ist ein örtlich eingegrenzter Bereich an Ferse oder Fußballen (manchmal auch an der Handfläche), der verdickte Haut aufweist. Ist die Ferse über einen längeren Zeitraum durch Druck oder Reibung belastet, bildet die äußere Hautschicht zu ihrem Schutz die Hornhaut. Somit ist sie eine Schutzreaktion der Haut, nur wird dies meist nicht so gesehen, weil Hornhaut oft als störend empfunden wird. In der Regel ist Hornhaut nicht schmerzhaft, sie kann aber unbehandelt über einen längeren Zeitraum zu Rissen führen. Die sind nicht nur schmerzhaft, sondern können zu Schrunden und tiefen Rissen bis in die nächste Hautschicht führen. Besonders anfällig für die Bildung von Hornhaut sind Diabetiker, ältere Menschen, Patienten mit Neigung zu Hammerzehen oder Fersensporn sowie Patienten mit einem Senkfuß.

Ursachen für die Hornhautentstehung

Neben einer Überbelastung des Fußes durch Reibung oder zu starken Druck gibt es noch andere Faktoren, die die Hornhautbildung begünstigen:

UrsacheBegründung
trockene HautWer generell schon trockene Haut, hat eine stärkere Neigung zu Hornhautbildung an den Fersen und Ballen. Da der Fuß an der Sohle und an der Ferse keine Talgdrüsen besitzt, ist die Haut dort sowieso schon trocken. Trockene Haut verstärkt den Effekt. Durch diesen starken Mangel an Hautfeuchtigkeit kommt es zu einem Verlust der Elastizität und Risse entstehen
falsche SchuheFalsche Schuhe begünstigen nicht nur einen Hammerzeh, sie fördern auch die Hornhautbildung. Enge oder spitze Schuhe üben einen hohen Druck auf die Füße aus, durch den Hornhaut entsteht. Harte Schuhsohlen haben denselben Effekt
ÜbergewichtBei Menschen mit Übergewicht besteht ein höheres Risiko der Hornhautbildung. Bei ihnen lastet das gesamte Gewicht auf den Füßen, die diesen Druck nicht abgeben können. Es bildet sich vermehrt Hornhaut auf den Fußballen und an der Ferse
falscher GangMenschen, die sich im Laufe der Jahre eine sehr ungünstige Gangart angeeignet haben, laufen ebenfalls Gefahr einer vermehrten Hornhautbildung an den Füßen. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Fuß nur einseitig belastet wird.
thermische ReizeStändige Reize wie Hitze (Schweißbildung) oder Kälte reizen den Fuß durch Reibung, die die Hornhautbildung fördert

Weitere Ursachen zur Hornhaut findet man auf Gesundpedia.

Auf sanfte Weise Hornhaut entfernen

Egal, ob die Hornhaut mit Cremes, Salben oder natürlichen Produkten entfernt wird, unerlässlich ist davor stets das Fußbad. Wichtig dabei ist, dass die Temperatur 35 Grad nicht übersteigen sollte, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Außerdem sollte die Haut zwar leicht aufgeweicht werden, aber nicht schrumpelig werden. Die Füße nie länger als 15 Minuten baden, sonst wird sie zu schrumpelig. Bei Diabetikern gilt diese Regel bereits nach 5 Minuten. Als Zusatz für das Fußbad eignen sich Kamille- oder Kamilleextrakte, Teebaumöl oder Apfelessig.

Wer unter besonders starker Hornhaut leidet, sollte dem Wasser etwas Koch- oder Totes Meer Salz beigeben, das reinigt und tötet die Keime ab. Ist der Salzgehalt hoch genug, dringt so viel Feuchtigkeit in die Haut. Wer schon unter trockener Haut leidet, sollte dem Fußbad ein paar Tropfen Öl sowie Harnstoff zuführen. Dieser ist in vielen Produkten enthalten und wird dort als Urea ausgewiesen. Harnstoff dringt besonders tief in die Haut, bindet das Wasser und reguliert die Hautfeuchtigkeit. Wer aus persönlichen Gründen keine Produkte mit Harnstoff nutzen mag, kann auf Avocadoöl zurückgreifen. Avocadoöl spendet ebenfalls sehr viel Feuchtigkeit.

Die Behandlung nach dem Fußbad

Egal mit welchem Entferner für Hornhaut gearbeitet wird, es darf nur die oberste Schicht abgetragen werden. Dies ist dann gegeben, wenn die Entfernung nicht schmerzt und die Haut noch beweglich ist. Wer zuviel entfernt, riskiert tiefe Risse und Verletzungen. Es gibt verschiedene Arten der Entfernung. Bevor man sich für einen elektronischen Hornhautentferner entscheidet, sollte man die Testberichte auf Hornhautentferner-Test lesen:

1. Fußfeile

Ist nur eine dünne Schicht Hornhaut vorhanden, eignet sich eine Fußfeile. Sie besteht aus einer groben und einer feinen Seite und ist einfach zu handhaben. Sie hat in etwa die Größe einer Haarbürste. Fußfeilen können auch unter der Dusche oder im Wannenbad benutzt werden, sie sind unempfindlich gegen Wasser. Zuerst wird mit der groben Seite die gröbste obere Hornhaut geraspelt, die feine Seine glättet schonend nach. Außerdem sind Fußfeilen hygienisch, da sie nach dem Gebrauch unter Wasser abgespült werden können.

2. Bimsstein

Der Bimsstein ist Gesteinsglas, das aus kieselreicher Lava schaumig erstarrt ist. Bimsstein entfernt nicht nur schonend Hornhaut, er reinigt die Füße zusätzlich, wenn Duschgel oder Seife auf ihn gegeben werden. Außerdem kann er nach der Nutzung einfach mit Wasser gereinigt werden. Er entfernt leichte Hornhaut.

3. Hornhautraspeln

Viele greifen zu den Hornhautraspeln, da sie dicke Schichten Hornhaut raspelt. Allerdings sollte man lieber die Finger davon lassen, insbesondere Diabetiker. Sie laufen große Gefahr, sich mit diesen sehr scharfen Raspeln zu schneiden. Das gilt aber auch für alle anderen Anwender, besonders für solche, die keine große Übung mit der Beseitigung von Hornhaut haben. Schon ein kleiner Fehler, eine falsche Handhabung kann eine Verletzung nach sich ziehen. Noch größer ist diese Gefahr bei elektrischen Hornhautentfernern. Über sie hat man keine 100% Kontrolle und die Gefahr einer Verletzung sehr hoch.

Hornhaut und HühneraugenDie Pflege nach dem Raspeln

Nach der Behandlung und Entfernung der Hornhaut sollte unbedingt Fußcreme auf die behandelten Stellen aufgetragen werden. Gut geeignet sind Cremes mit Hirschtalg, Latschenkiefer oder Urea (Harnstoff). Sie schützen die Haut nach der Behandlung und machen sie schön weich. Außerdem reduziert Fußcreme Irritationen der Haut. Sie sollte mindestens einmal die Woche, jedoch aber nach jeder Fußbehandlung aufgetragen werden. Cremes mit Salicylsäure fördern den schnellen Abbau der Hornhaut zusätzlich.

Vor der Hornhaut ist nach der Hornhaut – Richtig vorbeugen

Damit es erst gar nicht zur Bildung von Hornhaut kommt bzw. nur leichte Hornhaut entsteht, gibt es einige einfache Regeln, die jeder in seinen Alltag einbauen kann.

  • mindestens einmal die Woche ein Fußbad machen
  • die Füße einmal täglich mit Fußcreme eincremen, am besten vor dem Schlafengehen. Sehr gut zur Vorbeugung eignet sich Creme mit Ringelblumen
  • mindestens einmal im Monat eine Fußmassage durchführen. Das kann man selber machen, Freunde oder der Partner
  • öfters in der Woche barfuß laufen. Das stärkt nicht nur die Fußmuskulatur, es fördert auch deren Durchblutung und der Fuß kann sich in seiner ganzen Breite entfalten. Außerdem kräftigt es die Wirbelsäule.
  • nur Schuhe tragen, die auch wirklich passen. Sie sollten nicht so groß und nicht zu klein bzw. eng sein. Der Fuß darf in den Schuhen nicht rutschen und nicht eingeengt sein. Spitze Schuhe am besten gar nicht, ansonsten äußerst selten anziehen. Das gleiche gilt für Schuhe mit hohen Absätzen. Zudem ist es entspannend für die Füße, wenn die Art der Schuhe öfters mal gewechselt wird (Sneakers, Turnschuhe, Halbschuhe usw.)

 

Was tun, wenn aus der Hornhaut bereits Schrunden geworden ist?

Schrunden benötigen einen Tick mehr Pflege als betroffene Fußstellen mit Hornhaut. Als erstes sollte ein Spezialfußbad mit Hornhautweichextrakt gemacht werden. Dafür reichen bereits maximal 8 Minuten, um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, damit sie behandelt werden kann. Schrunden, auch starke Verhornungen genannt, werden mit Spezialfeilen vorsichtig behandelt.

Bei Schrunden eignet sich auch sogenanntes Peeling für die Füße. Dieses Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, reinigt die Haut und verfeinert das Hautbild. Das Peeling wird in kreisenden Bewegungen aufgetragen. Das entfettet die Haut an der Oberfläche, die Hornschicht wird durchlässiger und der Hautwiderstand verringert sich. Nach einer Einwirkzeit von ca. 5 Minuten muss das Peeling sorgfältig abgewaschen werden. Danach die Füße trocknen. Nun kann die Schrundensalbe aufgetragen werden. Wer die Schundencreme regelmäßig nach einem Fußbad anwendet, reduziert die Hornhaut dauerhaft. Wer die Hornhaut jedoch nicht alleine weg bekommt, sollte die Fußpflege aufsuchen.

 

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